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2007, Architektur, Entwurf für ein Landhaus, Lutherstadt Wittenberg, Germany, Marco Gernt

Landhaus Schäfer, Lutherstadt Wittenberg, Germany

Art des Auftrages:
Art der Leistung:
Auftraggeber:
Auftragnehmer:
Bearbeitung:
Konzept:
Leistungsphasen:
Ort der Ausführung:
Vertragslaufzeit:
Wohnungsbau
Entwerfen
Haiko Schäfer
M.Arch. Marco Gernt
M.Arch. Marco Gernt
Schäfer/ Gernt
1-2
Büro A&S Marco Gernt
01.05.2007 bis 31.07.2007


Entwurf. Das nach Süden leicht ansteigende Gelände teilt den Mauerwerksbau in drei Teile. Somit wird mit der vorgegebenen Grundfläche und dem Gebäude eine Einheit erreicht. Mit einem recht großzügigen Pool wird der Raum zum Garten nach Süden hin erweitert. Des Weiteren gehört ein Nebengelass zum Wohnhaus. Darin ist ausreichend Platz zum Parken der Autos, Abstellen von Werkzeugen und dergleichen.

Material. Je nach Bedarf ist dieses einzusetzen. Das Flachdach wird mit einer Kupferbeschichtung eine sehr hohe Lebensdauer erreichen. Das Dach selbst kann eine Spannbetonplatte oder eine leichtere Holzkonstruktion (ähnlich einem herkömmlichen Dachstuhl) sein. Klima- und stabilitätstechnisch ist das Spannbetondach vorzuziehen. Das Mauerwerk sollte ein Ziegelmauerwerk sein. Fenster, Türen, Fußböden und Möbel empfehlen sich dabei aus Holz. Die Bodenplatte kann aus Beton preiswert in einem Stück gegossen werden.

Statik. Das Haus hat eine sehr große Grundfläche von 196 m². Aus ästhetischen Gründen und vor allem der Wirtschaftlichkeit gegenüber ist ein Flachdach sehr empfehlenswert. Mit der Dreiteilung können Querschnitte für das Dach minimiert werden, da Spannweiten zwischen den Auflagern kurz gehalten werden können. Gleichzeitig gibt das Flachdach eine Möglichkeit zur Aussteifung des Baukörpers. Zusätzlich wird es Funktionen von Stürzen annehmen können, womit sehr viel Licht für den jeweiligen Raum gewonnen wird. Kräfte werden über das Ziegelmauerwerk in eine sichtbare Bodenplatte und dem darunter befindlichen Kiesbett abgeleitet.

Technischer Ausbau. Mit der Erdwärmeheizung wird eine relativ unabhängige Situation von öffentlichen Energiezubringern erreicht. Jedoch sollte der zusätzlich hohe Stromverbrauch nicht vernachlässigt werden. Solarzellen in Verbindung mit Sonnenkollektoren können das langfristig ausgleichen und geben sauberen Strom. Genügend Fläche ist auf dem Dach vorhanden. Somit bleiben Wege des technischen Ausbaus kurz und direkt am Haus. Mit einer regelmäßigen Lüftung kann auf einen Erdkanal zur Be- und Entlüftung verzichtet werden. Da der Neubau sehr kostengünstig konstruiert ist, kann man dieser Investition bei Bedarf nachkommen.


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